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Aktualisiert (Mittwoch, 24. Dezember 2008 um 11:01) Geschrieben von: Andreas Gütermann Freitag, 20. Juni 2008 um 10:16

schema horw homepage.jpgGrundsätzlich können solare Luftsysteme in "solar unterstützte Lüftungen" und "Hypokaustensysteme" unterteilt werden, wobei Mischformen möglich sind. Die zusätzliche Warmwasserbereitung ist in jedem Fall möglich.

Solare Hypokaustensysteme werden in der Regel im geschlossenen Luftreislauf und raumluftunabhängig betrieben.

Die Hypokauste ist ein flächiges Wärmespeicher- und Abgabeelement das aus festem Material besteht (Böden, Wände) und auch statische Aufgaben erfüllen kann. Die Besonderheit liegt in den integrierten (zahlreichen) Luftkanälen, durch die die solar erwärmte Luft zirkuliert. Eine Art Bodenheizung, welche schon die Römer kannten, damals allerdings noch nicht "solar".

Bei "solar unterstützte Lüftungen" wird die solare Vorwärmung der Aussen- oder Zuluft als Zusatz zu einem Lüftungssystem (mit oder ohne Wärmerückgewinnung) realisiert.

Bei den Kollektoren unterscheidet man "Ortsbaukollektoren" und industriell hergestellte Flachkollektoren.

Ortsbaukollektoren kommen der "Idee" eines solaren Luftsystems am nächsten. Eine bestehende oder geplante Fassaden- oder Dachfläche wird so gestaltet, das das Sammeln der warmen Luft möglichst effizient ist. Markenzeichen sind die Grossflächigkeit und das Erfassen ganzer Fassaden oder Dächer.

Industrielle Flachkollektoren unterscheiden sich von wasserführenden Kollektoren vor allem durch die Form der Absorber, welche in der Regel eine etwas grössere Elementstärke zur Folge hat.

Weitere Informationen siehe Funktionsbeschrieb.